{"id":32110,"date":"2020-11-25T04:03:04","date_gmt":"2020-11-25T02:03:04","guid":{"rendered":"http:\/\/norkhosq.net\/?p=32110"},"modified":"2020-11-25T04:05:09","modified_gmt":"2020-11-25T02:05:09","slug":"ein-freifahrtschein-fuer-autokraten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/norkhosq.net\/?p=32110","title":{"rendered":"Ein Freifahrtschein f\u00fcr Autokraten"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"637\" height=\"443\" src=\"https:\/\/norkhosq.net\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/grafik-108.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-32111\" srcset=\"https:\/\/norkhosq.net\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/grafik-108.png 637w, https:\/\/norkhosq.net\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/grafik-108-300x209.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 637px) 100vw, 637px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left has-vivid-cyan-blue-color has-text-color wp-block-paragraph\">Olga Grjasnowa im Gespr\u00e4ch mit Andrea Gerk<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left wp-block-paragraph\">Der Streit um Bergkarabach werde als nationalistischer Konflikt inszeniert, sagt die Schriftstellerin Olga Grjasnowa: \u201eWenn sich alle um den Krieg k\u00fcmmern, schaut sich keiner die Innenpolitik an.\u201c Die Staatschefs in der Region k\u00f6nnten machen, was sie wollen.<\/p>\n\n\n<p><!--more--><\/p>\n\n\n<p class=\"has-text-align-left wp-block-paragraph\"><strong>Andrea Gerk:<\/strong> In verschiedenen Regionen der russischen F\u00f6deration herrscht Krisenzustand, in Belarus gibt es Demonstrationen und Festnahmen, in Aserbaidschan K\u00e4mpfe und Kriegszustand.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left wp-block-paragraph\">Olga Grjasnowa ist in Baku geboren und als Elfj\u00e4hrige mit ihrer Familie nach Deutschland gekommen. Auch ihre Romane spielen zum Teil in Aserbaidschan, wie ihr viel gelobtes Deb\u00fct <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/kosmopolitin-auf-heimatsuche.950.de.html?dram:article_id=141227\">\u201eDer Russe ist einer, der Birken liebt\u201c<\/a>, und ihr zuletzt erschienener Roman <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/olga-grjasnowa-der-verlorene-sohn-folkloristisches-basis.1270.de.html?dram:article_id=483683\">\u201eDer verlorene Sohn\u201c<\/a> f\u00fchrt tief in die Geschichte des Landes hinein.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"has-text-align-left wp-block-heading\">Die internationale Gemeinschaft&nbsp;schreitet nicht ein<\/h5>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left wp-block-paragraph\">Kurz nachdem wir Sie eingeladen hatten, kam gestern die Nachricht aus Belarus, dass Swetlana Alexijewitsch das Land verlassen hat, sie ist nach Berlin gekommen, angeblich aus rein privaten und medizinischen Gr\u00fcnden. Glauben Sie das, oder steckt da mehr dahinter?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left wp-block-paragraph\"><strong>Grjasnowa:<\/strong> Das kann nat\u00fcrlich sein, aber das ist auf jeden Fall ein sehr trauriges Signal, dass selbst sie das Land verlassen muss oder verlassen hat. Vor allem ist es nat\u00fcrlich auch ein Signal, dass die autokratischen Regierungen in unserer Zeit einfach mit allem davonkommen und die internationale Gemeinschaft, falls es \u00fcberhaupt noch eine gibt, wird auch nicht einschreiten. Sie k\u00f6nnen alles machen, was sie m\u00f6chten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left wp-block-paragraph\"><strong>Gerk:<\/strong> Ist es das, was Sie daran so bewegt? Wir wollten mit Ihnen ja eigentlich vor allem \u00fcber Aserbaidschan sprechen, aber dann haben Sie gestern gleich gesagt: Dazu m\u00f6chte ich auch unbedingt etwas sagen. Was w\u00fchlt Sie daran auf, oder was bewegt Sie?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left wp-block-paragraph\"><strong>Grjasnowa:<\/strong> Es ist einfach diese Hoffnungslosigkeit mittlerweile, auch die Hoffnungslosigkeit, die, glaube ich, ausstrahlt. W\u00e4hrend des Konflikts in Syrien wurde nicht eingeschritten, es wurde nichts gemacht, um die Leute zu unterst\u00fctzen. Jetzt lassen wir die Leute noch nicht mal mehr nach Europa, die tats\u00e4chlich sich irgendwann mal f\u00fcr die Demokratie ausgesprochen haben, oder schon allein aus humanit\u00e4ren Gr\u00fcnden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left wp-block-paragraph\">Auch in Wei\u00dfrussland hat sich nichts ge\u00e4ndert, sondern das ist einfach jetzt wie ein Freifahrtschein. Ich glaube auch, dass zum Beispiel Aserbaidschan und Armenien sich diese Entwicklung sehr genau angeschaut haben, nat\u00fcrlich die T\u00fcrkei \u2013 f\u00fcr sie ist das nat\u00fcrlich ein gro\u00dfartiges Signal, und sie wissen auch: Sie k\u00f6nnen machen, was sie wollen.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"has-text-align-left wp-block-heading\">Tiefe Pr\u00e4gung durch Krieg und Pogrome<\/h5>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left wp-block-paragraph\"><strong>Gerk:<\/strong> Gucken wir mal auf Aserbaidschan: In Ihrem ersten Roman kommt die Protagonistin, wie Sie selbst auch, als Elfj\u00e4hrige nach Deutschland, und in Ihrem j\u00fcngsten Roman haben Sie sich auch mit der Geschichte Aserbaidschans auseinandergesetzt. Was verbindet Sie mit dem Land?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left wp-block-paragraph\"><strong>Grjasnowa:<\/strong> Das ist nat\u00fcrlich meine ganze Herkunft. Ich bin in Aserbaidschan geboren worden, und ich bin mitten im Kaukasuskrieg aufgewachsen. Ich war nat\u00fcrlich nie an der Front, aber das ist, glaube ich, das, was mich zutiefst gepr\u00e4gt hat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left wp-block-paragraph\">Den ersten Roman wollte ich unbedingt schreiben, weil ich \u00fcber die Pogrome&nbsp;an den&nbsp;Armeniern, die damals stattgefunden haben in Sumgait und auch in Baku, berichten wollte, aber auch \u00fcber den Schwarzen September in Baku, als das russische Milit\u00e4r einmarschiert ist und es sehr viele Tote gab, also praktisch die ganze Zeit danach.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left wp-block-paragraph\">Das war nicht unbedingt eine sehr sch\u00f6ne Erfahrung, und das hat mich zutiefst gepr\u00e4gt, vor allem diese staatlich organisierte Gewalt, und ich glaube, seitdem l\u00e4sst es mich nicht los.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"has-text-align-left wp-block-heading\">Nationalismus lenkt von&nbsp;Verfehlungen der Regierung ab<\/h5>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left wp-block-paragraph\"><strong>Gerk:<\/strong> Sie sind ja viel auf Twitter unterwegs. Wie ist da die Stimmung, wie wird da auf dieses Geschehen, auf den neuerlichen Konflikt um Bergkarabach geschaut?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left wp-block-paragraph\"><strong>Grjasnowa:<\/strong> Da bin ich ehrlich gesagt fast gar nicht. Aber dieser Konflikt um Bergkarabach \u2013 das ist nicht erst seit heute so, sondern schon von Anfang an \u2013 wird immer als ein sehr nationalistischer Konflikt inszeniert, weil es nat\u00fcrlich wahnsinnig einfach ist, mit diesem Nationalismus den Krieg zu rechtfertigen. Und wenn sich alle um den Krieg k\u00fcmmern, dann schaut sich keiner mehr die Innenpolitik an.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left wp-block-paragraph\">Zum Beispiel ist die Regierung Aliyev durchaus f\u00fcr Geldw\u00e4sche bekannt. Sie kommt in den Panama Papers vor, man findet regelm\u00e4\u00dfig irgendwelche Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten bei den britischen Konten \u2013 oder auch bei den deutschen Immobilien. Und das alles muss nicht mehr besprochen werden, sondern im besten Fall werden sie jetzt Bergkarabach zur\u00fcckgewinnen, und dann kann Aliyev nat\u00fcrlich seine Macht f\u00fcr die n\u00e4chsten 40 Jahre manifestieren und auch locker weitergeben an seinen Sohn, seine S\u00f6hne oder wen auch immer. Es ist eine wahnsinnig einfache Legitimation, um so weiterzumachen, den Status quo zu erhalten.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"has-text-align-left wp-block-heading\">Erfindung des modernen&nbsp;Dschihadismus im Kaukasus<\/h5>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left wp-block-paragraph\"><strong>Gerk:<\/strong> In Ihrem letzten Buch, in \u201eDer verlorene Sohn\u201c, legt Schamil, bevor sein Sohn den Russen als Pfand ausgeliefert wird, die H\u00e4nde auf die Schulter seines Sohns, er soll den Russen \u00fcbergeben werden, und da hei\u00dft es im Roman: \u201eDas ganze Gewicht seiner Herkunft sp\u00fcrte er auf sich.\u201c Was macht denn dieses Gewicht der Herkunft oder die Last der Geschichte aus?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left wp-block-paragraph\"><strong>Grjasnowa:<\/strong> Wahrscheinlich ziemlich viel. Das ist nat\u00fcrlich auch das Narrativ unseres Lebens, das wir immer wieder abhandeln und an dem wir uns immer reiben. Aber zum Beispiel Schamil, um den es in meinem letzten Roman geht, das war auch derjenige, der praktisch den modernen Dschihadismus mit erfunden hat und auch den Dschihad als Erster eigentlich mithilfe des Osmanischen Reiches auf den Krieg \u00fcbertragen hat. Und heute sprechen wir auch von diesen angeblichen \u2013 oder vielleicht auch sehr wahrscheinlichen \u2013 4000 dschihadistischen K\u00e4mpfern aus Syrien.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left wp-block-paragraph\">Ich bin selber keine Journalistin, aber meine Vermutung ist auch ehrlich gesagt, dass diese \u201eS\u00f6ldner\u201c eigentlich aus dem Kaukasus kommen, und das sind eben diese dagestanischen und tschetschenischen Krieger, die in der Tradition von Schamil stehen, dann irgendwann mal in Syrien als S\u00f6ldner gek\u00e4mpft haben, und jetzt wieder zur\u00fcckkommen. Das ist einfach etwas, was mir immer sehr komisch vorkam, diese Formulierung \u201esyrische S\u00f6ldner\u201c, die jetzt angeblich in Aserbaidschan k\u00e4mpfen \u2013 oder vielleicht sogar bestimmt.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"has-text-align-left wp-block-heading\">\u201eDie EU hat die Region von Grund auf vernachl\u00e4ssigt\u201c<\/h5>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left wp-block-paragraph\"><strong>Gerk:<\/strong> Aber gibt es denn so etwas wie eine kaukasische oder aserbaidschanische Identit\u00e4t? Sie selbst sind ja auch quasi ein \u201eGemisch\u201c und haben mal gesagt, dass Sie diese Frage nach der kulturellen Herkunft gar nicht so spannend finden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left wp-block-paragraph\"><strong>Grjasnowa:<\/strong> Na, es ist eben diese Mischung. Die gibt es nat\u00fcrlich, aber sie ist wahnsinnig vielf\u00e4ltig, und es gibt die unterschiedlichsten Verbindungen auch. Aserbaidschan ist eigentlich ein sehr multikulturelles Land. Es gab da sehr viele gemischte Ehen, es gab sehr viele Armenier, die dort gewohnt haben, Georgier. Es gab die aschkenasischen Juden, es gab die Bergjuden, und es gab eine wahnsinnige Vielf\u00e4ltigkeit auch in den unterschiedlichen Sprachen und in unterschiedlichen Bergst\u00e4mmen, die eigentlich immer frei ausgelebt werden konnten, zumindest f\u00fcr die Armenier bis 1988.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left wp-block-paragraph\"><strong>Gerk:<\/strong> Wenn wir jetzt noch mal auf die ganze Region schauen, was w\u00fcrden Sie sich w\u00fcnschen? Vermissen Sie da von der EU eine st\u00e4rkere Haltung oder sich st\u00e4rker einzubringen?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left wp-block-paragraph\"><strong>Grjasnowa:<\/strong> Die EU hat es ja von Grund auf vernachl\u00e4ssigt. Die EU ist ja gerade nicht unbedingt ein sehr m\u00e4chtiger Akteur, zumindest keiner, der sich tats\u00e4chlich mit den Problemen auseinandersetzt und etwas dagegen tut. Ich glaube, der Konflikt l\u00e4sst sich durchaus diplomatisch l\u00f6sen, es muss nur der politische Wille da sein, und den sehe ich gerade nicht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left wp-block-paragraph\"><em>\u00c4u\u00dferungen unserer Gespr\u00e4chspartner geben deren eigene Auffassungen wieder. Deutschlandfunk Kultur macht sich \u00c4u\u00dferungen seiner Gespr\u00e4chspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left has-background wp-block-paragraph\" style=\"background-color:#eae2e1\"><strong>Olga Grjasnowa: \u201eDer verlorene Sohn\u201c<\/strong><br \/>Aufbau Verlag, Berlin 2020<br \/>383 Seiten, 22 Euro<\/p>\n\n\n\n<h6 class=\"has-text-align-left wp-block-heading\">Weitere Beitr\u00e4ge \u00fcber Aserbaidschan und Olga Grjasnowa<\/h6>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/olga-grjasnowa-der-verlorene-sohn-folkloristisches-basis.1270.de.html?dram:article_id=483683\">Olga Grjasnowa: \u201eDer verlorene Sohn\u201c \u2013 Folkloristisches Basis-Inventar aus dem Zarenreich<\/a> (Deutschlandfunk Kultur, Lesart, 7.9.2020)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/berg-karabach-wunde-des-sued-kaukasus.724.de.html?dram:article_id=100006\">Berg-Karabach \u2013 Wunde des S\u00fcd-Kaukasus<\/a><br \/>(Deutschlandfunk, Hintergrund, 06.11.2010)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/schriftstellerin-olga-grjasnowa-eine-kultur-ergibt-sich.970.de.html?dram:article_id=440045\">Schriftstellerin Olga Grjasnowa \u2013 \u201eEine Kultur ergibt sich erst aus der Vermischung\u201c<\/a><br \/>(Deutschlandfunk Kultur, Im Gespr\u00e4ch, 4.2.2019)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/olga-grjasnowa-ueber-aserbaidschan-ein-freifahrtschein-fuer.1270.de.html?dram%3Aarticle_id=484955\">https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/olga-grjasnowa-ueber-aserbaidschan-ein-freifahrtschein-fuer.1270.de.html?dram%3Aarticle_id=484955<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Olga Grjasnowa im Gespr\u00e4ch mit Andrea Gerk Der Streit um Bergkarabach werde als nationalistischer Konflikt inszeniert, sagt die Schriftstellerin Olga Grjasnowa: \u201eWenn sich alle um den Krieg k\u00fcmmern, schaut sich&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":32111,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[],"tags":[],"class_list":["post-32110","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/norkhosq.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/32110","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/norkhosq.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/norkhosq.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/norkhosq.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/norkhosq.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=32110"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/norkhosq.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/32110\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":32114,"href":"https:\/\/norkhosq.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/32110\/revisions\/32114"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/norkhosq.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/32111"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/norkhosq.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=32110"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/norkhosq.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=32110"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/norkhosq.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=32110"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}