{"id":36023,"date":"2022-04-10T10:27:00","date_gmt":"2022-04-10T08:27:00","guid":{"rendered":"http:\/\/norkhosq.net\/?p=36023"},"modified":"2022-04-10T10:28:13","modified_gmt":"2022-04-10T08:28:13","slug":"das-toeten-jenseits-der-gestade-europas","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/norkhosq.net\/?p=36023","title":{"rendered":"Das T\u00f6ten jenseits der Gestade Europas"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Helmut Donat<\/strong> |12.06.2016<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn die Regierung eines Landes verbrecherische und grausame Geschehnisse befiehlt und dazu noch den \u201eHeiligen Krieg\u201c gegen Christen von Feindstaaten propagiert, reicht es dann aus, \u201eaufrichtigen Respekt vor den Opfern zu zeigen\u201c und \u201esich vor ihnen zu verneigen\u201c? Oder ist mehr n\u00f6tig? Es geht auch um deutsche Geschichte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Immerhin, das Wort \u201eV\u00f6lkermord\u201c ist jetzt offiziell. Die Mitglieder des Bundestages und der Bundesregierung w\u00e4ren aber gut beraten, wenn sie \u00fcber eindeutige Formulierungen gegen\u00fcber den Armeniern nachd\u00e4chten. Denn es geht um mehr. Eine Verneigung vor den Opfern des V\u00f6lkermords \u2013 allen Opfern! \u2013 k\u00f6nnte der Impuls sein, sich den deutschen Schuldanteil an den Genoziden des 20. Jahrhunderts st\u00e4rker als bisher vor Augen zu f\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Offenbar steckten die Abgeordneten des Bundestages am 2. Juni 2016 noch zu sehr in den Gefilden t\u00fcrkischer R\u00fccksichtnahme und waren zu sehr mit sich selbst besch\u00e4ftigt, um auch zur Empathie f\u00fcr die Nachfahren der Opfer bef\u00e4higt zu sein. Erinnert man sich daran, wie wenig angemessen sich der Bundestag noch vor einem Jahr in der Frage der Anerkennung des V\u00f6lkermordes an den Armeniern verhalten hat, wird die Halbherzigkeit noch deutlicher. Statt zum 100. Jahrestag des Genozid-Beginns eine klare und unmissverst\u00e4ndliche Anerkennungs-Position einzunehmen und die entsprechende Botschaft zu senden, hat man 2015 Vorw\u00e4nde erfunden und Widerst\u00e4nde aufgebaut, die Entscheidung auf die lange Bank geschoben und sich in einer Weise schwer getan, die dem verantwortungsvollen Umgang mit der eigenen Geschichte nicht gerecht werden kann.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Gen\u00f6tigt, von V\u00f6lkermord zu reden<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das gilt gr\u00f6\u00dftenteils auch f\u00fcr die Reden vom 2. Juni 2016. Es ist ein Allgemeinplatz: Respekt vor Opfern sollte man immer haben, ob es sich dabei um Griechen, Russen, Franzosen, Italiener oder Belgier handelt. Viel wichtiger aber ist die Frage: Was macht den Respekt aus? Die Ermordung? Der Opferstatus? Oder was sonst? Darauf sind die Redner eine Antwort schuldig geblieben. Eine Formulierung, die Dr. Christoph Bergner (CDU), Mitglied des Ausw\u00e4rtigen Ausschusses, vortrug, wirkt entlarvend: \u201eWir f\u00fchlen uns gen\u00f6tigt, von V\u00f6lkermord zu reden.\u201c Das liest sich \u2013 gerade vor dem Hintergrund, dass Deutschland Beihilfe zum V\u00f6lkermord an den Armeniern geleistet hat \u2013 deplaziert, besch\u00e4mend und den Opfern gegen\u00fcber respektlos und dem\u00fctigend. Nicht aus freien St\u00fccken, sondern weil er sich von jemandem oder von etwas dazu gezwungen sieht, spricht Bergner, ohne es aber eigentlich zu wollen, von V\u00f6lkermord. Statt Tatsachen anzuerkennen, erfolgt die Flucht in stillose Wortwendungen. Wie verr\u00e4terisch Sprache doch auch in diesem Falle ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und wenn Hans-Peter Uhl (CSU), ebenfalls Mitglied des Ausw\u00e4rtigen Ausschusses, dann auch noch \u201eAchtung und Respekt vor dem gro\u00dfen t\u00fcrkischen Volk\u201c beschw\u00f6rt, so wird das, was man anerkennt, vollends zur Farce. Fehlte nur noch, dass Uhl auf die von Hellmut von Moltke in die deutsche Literatur eingef\u00fchrte Figur des \u201eritterlichen T\u00fcrken, des einzigen Gentleman im Orient\u201c zur\u00fcckgegriffen h\u00e4tte. Nun steht au\u00dfer Frage, dass es auch edle und menschlich f\u00fchlende T\u00fcrken gab und gibt. Selbst in den Schreckensjahren 1915 und 1916 hat es solche gegeben, und kein vern\u00fcnftiger Mensch wird ihnen die Achtung versagen. Aber sie waren leider Ausnahmen \u2013 \u00e4hnlich wie im deutschen Volk, als im Dritten Reich die Juden ausgegrenzt, gejagt und ermordet worden sind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch das \u00e4ndert nichts an Uhls offensichtlicher Verblendung. W\u00fcrde er sich angesichts einer Resolution zur Anerkennung des Holocaust der Nationalsozialisten hinstellen und \u201eAchtung und Respekt vor dem gro\u00dfen deutschen Volk\u201c anmahnen? Und wie w\u00fcrden wohl die Opfer und deren Hinterbliebene darauf reagieren? Vor dem Hintergrund solcher Geschichtsvergessenheit d\u00fcrfte es ratsam sein, die unheilvolle Geschichte der Deutschen und der Genozide noch etwas genauer zu betrachten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die fr\u00fchen deutschen V\u00f6lkermorde<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Deutschland hat die ersten beiden Genozide des 20. Jahrhunderts zu verantworten. Der erste geschah an den Herero, Nama und weiteren in Namibia in den Jahren 1904 bis 1908 in der Kolonie Deutsch-S\u00fcdwestafrika unter General Lothar von Trotha, dabei unterst\u00fctzt von Generalstabschef Alfred Graf von Schlieffen und Kaiser Wilhelm II.; etwa 80.000 Tote sind zu beklagen. Der zweite Genozid traf die Wambunga, Wapogoro, Wasgara und Wangoni im Zusammenhang mit dem \u201eMaji-Maji\u201c-Aufstand der Jahren 1905 und 1906 in der Kolonie Deutsch-Ostafrika unter Gouverneur Gustav Adolf Graf von G\u00f6tzen. Es war die erste gemeinsame Erhebung schwarzafrikanischer V\u00f6lker gegen wei\u00dfe Herrschaft, und von G\u00f6tzen wandte jene Kriegsf\u00fchrung an, die wir heute als \u201eStrategie der Verbrannten Erde\u201c bezeichnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">G\u00f6tzen lie\u00df die R\u00fcckzugsgebiete der Aufst\u00e4ndischen systematisch ein\u00e4schern, R\u00e4delsf\u00fchrer standrechtlich hinrichten, gefangene K\u00e4mpfer bestrafen sowie Frauen und Kinder in Konzentrationslagersippenhaft nehmen. Des Weiteren wurden unz\u00e4hlige D\u00f6rfer niedergebrannt, Felder, Vorr\u00e4te und Vieh vernichtet sowie Brunnen zugesch\u00fcttet und vergiftet. Der in Kauf genommenen Fl\u00fcchtlings- und Hungerkatastrophe fielen etwa \u201c200.000 Menschen unter der Zivilbev\u00f6lkerung\u201d:http:\/\/www.literaturhaus-bremen.de\/events\/buchpraesentation-gesichter-des-boesen-verbrechen-und-verbrecher-des-20-jahrhunderts zum Opfer.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00dcber die Urheberschaft des im Zweiten Weltkrieg an den Juden Europas sowie Sinti und Roma begangenen Genozids muss hier nichts gesagt werden. Deutschland hat im 20. Jahrhundert drei V\u00f6lkermorde verursacht und ist zudem an dem Genozid des osmanischen Verb\u00fcndeten im Ersten Weltkrieg an den Christen im osmanischen Staatsgebiet sowie dem 1914 bis 1918 osmanisch besetzten Nordwest-Iran beteiligt gewesen. Eine \u00fcberaus traurige und weltgeschichtlich einmalige Bilanz von Serien- und Wiederholungst\u00e4terschaft. Und jedes Mal war es so, dass die T\u00e4ter entweder v\u00f6llig ungeschoren geblieben sind oder nur ein sehr kleiner Teil zur Verantwortung gezogen wurde. Die Vorw\u00fcrfe des Satirikers Oliver Welke vom 3. Juni 2016 in der \u201eheute-Show\u201c des ZDF und des Hamburger Historikers J\u00fcrgen Zimmerer im \u201eSpiegel\u201c vom 4. Juni 2016 an den Bundestag, sich einer Doppelmoral zu beflei\u00dfigen, sind sehr ernst zu nehmen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nichts spricht dagegen, die T\u00fcrkei aufzufordern, die Verbrechen an den Christen des Osmanischen Reiches als V\u00f6lkermord anzuerkennen. Aber wer selbst im Glashaus unzureichend aufgearbeiteter Staatsverbrechen sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen oder andere belehren wollen, wie man mit der Vergangenheit ins Reine kommt. Was den Genozid an den Herero betrifft, so hat es der Bundestag selbst 112 Jahre danach nicht geschafft, die 2015 immerhin in Aussicht gestellte interfraktionelle Resolution zur Anerkennung des ureigenen deutschen Verbrechens an den Herero auf den Weg zu bringen, geschweige denn abstimmen zu lassen. Mehr dazu ist dem sehr gelungenen Sketch \u201cGeschichtsstunde\u201d:https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=8pFRf-qKQs4 zu entnehmen. Und man fragt sich, wer denn die Resolution so nachhaltig torpediert? Dieselben Kr\u00e4fte wie bei der Anerkennung des Genozids an den Armeniern \u2013 das Bundeskanzleramt, das Ausw\u00e4rtige Amt, obwohl sich Frank-Walter Steinmeier seit 2012 f\u00fcr eine legislative Anerkennung des Genozids in \u201eDeutsch-S\u00fcdwest\u201c einsetzt, und die Fraktionsvorsitzenden der Gro\u00dfen Koalition? Wie lange wollen die Abgeordneten das noch hinnehmen? F\u00fcrchtet man Restitutionsklagen von Nachfahren der Opfer?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jede armenische Familie ist in irgendeiner Weise von dem V\u00f6lkermord von 1915\/16 betroffen \u2013 falls sie nicht zur G\u00e4nze ausgel\u00f6scht wurde. Vor diesem Hintergrund bei einer Debatte \u00fcber den Genozid an den Armeniern das \u201egro\u00dfe t\u00fcrkische Volk\u201c hochleben zu lassen und die anwesenden Armenier zu ignorieren, ist nicht nur fahrl\u00e4ssig und unangemessen, es wirkt geradezu wie eine Verh\u00f6hnung und Beleidigung der Opfer.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Cem \u00d6zdemir, der sp\u00e4te Held<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Anders Cem \u00d6zdemir, Bundesvorsitzender der Partei B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen. Sein Eintreten f\u00fcr die Anerkennung des Genozids brachte ihm von verhetzten T\u00fcrken Morddrohungen und den Ruf ein, Armenier zu sein. In seiner Rede konterte er: \u201eIch empfinde es nicht beleidigend, als Armenier bezeichnet zu werden!\u201c \u00d6zdemir hat damit als deutscher Staatsb\u00fcrger t\u00fcrkischer Herkunft \u2013 sein Vater geh\u00f6rte der tscherkessischen Minderheit an \u2013 gro\u00dfen Mut bewiesen, und es geb\u00fchrt ihm daf\u00fcr Anerkennung. Interessant aber ist, was er nicht gesagt hat. Bis vor wenigen Jahren geh\u00f6rte er zu jenen Politikern, die eine Anerkennung des Genozids vehement ablehnten. So etwa \u201c2001 mit der Begr\u00fcndung\u201d:http:\/\/www.aga-online.org\/documents\/attachments\/aga_18.pdf, eine solche Entscheidung w\u00fcrde der demokratischen Entwicklung in der T\u00fcrkei schaden. Die Armenier haben ihn damals weniger interessiert, und auch ihm war die R\u00fccksichtnahme auf die T\u00fcrkei, wenn auch aus anderen Gr\u00fcnden als der deutschen Regierung, wichtiger als die Wahrheit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In einem Schreiben an die Deutsch-Armenische Gesellschaft vom 3. April 2002 lie\u00df Cem \u00d6zdemir, damals innenpolitischer Sprecher der Fraktion B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen und zugleich Vorsitzender der Deutsch-T\u00fcrkischen Parlamentariergruppe, keinen Zweifel daran, \u201edass den Armeniern in den Jahren 1915\/16 unbeschreibliches Leid zugef\u00fcgt worden ist.\u201c Eine Resolution des Bundestages hielt er aber nicht f\u00fcr \u201edie [uns] geeignete Form, der ermordeten Armenier zu gedenken.\u201c F\u00fcr wen sprach er damals? F\u00fcr die \u201eGr\u00fcnen\u201c oder f\u00fcr die Deutsch-T\u00fcrkische Parlamentariergruppe? F\u00fcr die ermordeten Armenier tat er es jedenfalls nicht, zumindest hatte er ihre Nachfahren nicht befragt. Dennoch wusste er offenbar bestens dar\u00fcber Bescheid, \u201ewelches die ad\u00e4quate Form\u201c gewesen w\u00e4re, ihrer zu gedenken. Auf keinen Fall aber mit einer Resolution des Bundestages, womit er sich \u2013 wie die anderen deutschen Politiker \u2013 in einen Gegensatz zu vielen anderen Parlamentariern der Welt brachte. Und auch er verfiel der Gebetsm\u00fchle von der \u201eAufgabe der Geschichtswissenschaft\u201c \u2013 getreu der peinlich billig wirkenden Begr\u00fcndung, der Bundestag sei \u201ekeine Historikerkonferenz\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Seit einigen Jahren hat sich Cem \u00d6zdemir offenbar aber eines Besseren belehren lassen. Aber warum r\u00e4umt er seinen Irrtum nicht ein und verdeutlicht, dass er fr\u00fchere Vorurteile \u00fcberwunden und sich gewandelt hat? Solch eine Erkl\u00e4rung w\u00e4re schon deshalb angebracht, weil durch die jahrzehntelange Verschleppung der Anerkennung des V\u00f6lkermordes durch die deutschen Regierungen und Politiker die in unserem Lande lebenden Armenier, Aram\u00e4er und alle anderen Christen des Orients immer wieder vor den Kopf gesto\u00dfen worden sind. Viele sind daran verzweifelt, mussten machtlos zusehen, wie T\u00fcrken in Deutschland ihr Leid verh\u00f6hnten und als L\u00fcge bezeichneten. Deutsche Regierungen und Politiker sind daf\u00fcr verantwortlich. In der Bundestagsdebatte ist diese Schuld nicht zur Sprache gebracht worden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Noch weit wichtiger aber w\u00e4re eine solche Erkl\u00e4rung f\u00fcr andere t\u00fcrkeist\u00e4mmige Deutsche, die wie Cem \u00d6zdemir von den meinungsbildenden Instanzen Elternhaus, Schule und Medien \u2013 in diesem Fall jeweils t\u00fcrkisch \u2013 ein Geschichtsbild vermittelt bekommen haben, in dem die Vernichtung indigener christlicher Volksgruppen im Namen t\u00fcrkischen Staatsinteresses und \u201enationaler Sicherheit\u201c bis heute als patriotische Tat gerechtfertigt werden. Dass man Vor- und Fehlurteile \u00fcberwinden kann, daf\u00fcr k\u00f6nnte Cem \u00d6zdemir ein anschauliches Beispiel geben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Realistisch sch\u00e4tzte der \u201eZentralrat der Armenier in Deutschland\u201c den Stellenwert der aktuellen Resolution von 2016 als ein \u201ewichtiges Signal\u201c ein. Nicht weniger, aber eben auch nicht mehr. Die Umst\u00e4nde ihres Zustandekommens und die Bundestagsdebatte vom 2. Juni lassen ein anderes Urteil nicht zu.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/www.theeuropean.de\/helmut-donat\/11045-armenien-und-die-unseligen-deutschen-genozide\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.theeuropean.de\/helmut-donat\/11045-armenien-und-die-unseligen-deutschen-genozide<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-default\"><figure class=\"alignleft is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/c3445010.ssl.cf0.rackcdn.com\/portrait_image\/4623\/77e1c87369.jpeg\" alt=\"\" width=\"101\" height=\"141\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<h5 class=\"has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-small-font-size wp-block-heading\"><em>Helmut Donat, * 1947, ist Verleger und Historiker und Lehrer; er wurde auch als Bankkaufmann ausgebildet, von 1975 bis 1980 war er jedoch zun\u00e4chst Akademischer Tutor und Lehrbeauftragter der Universit\u00e4t Bremen. Die T\u00e4tigkeit als Verleger nahm er 1981 auf; 1996 Carl-von-Ossietzky-Preis der Stadt Oldenburg. Zahlreiche Publikationen zur Geschichte des deutschen Pazifismus und Militarismus, den Ursachen und Folgen des Nationalsozialismus, zum Revisionismus in der Geschichtsschreibung, zur \u201ePreu\u00dfen-Legende\u201c, zum \u201eHistorikerstreit\u201c und zum V\u00f6lkermord an den Armeniern.<\/em><\/h5>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https:\/\/www.theeuropean.de\/helmut-donat\/11045-armenien-und-die-unseligen-deutschen-genozide\"><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Helmut Donat |12.06.2016 Wenn die Regierung eines Landes verbrecherische und grausame Geschehnisse befiehlt und dazu noch den \u201eHeiligen Krieg\u201c gegen Christen von Feindstaaten propagiert, reicht es dann aus, \u201eaufrichtigen Respekt&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":36024,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[],"tags":[],"class_list":["post-36023","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/norkhosq.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/36023","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/norkhosq.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/norkhosq.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/norkhosq.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/norkhosq.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=36023"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/norkhosq.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/36023\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":36026,"href":"https:\/\/norkhosq.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/36023\/revisions\/36026"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/norkhosq.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/36024"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/norkhosq.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=36023"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/norkhosq.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=36023"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/norkhosq.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=36023"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}