{"id":36027,"date":"2022-04-10T12:25:20","date_gmt":"2022-04-10T10:25:20","guid":{"rendered":"http:\/\/norkhosq.net\/?p=36027"},"modified":"2022-04-10T12:28:41","modified_gmt":"2022-04-10T10:28:41","slug":"mein-weg-nach-armenien-eine-erinnerung-anlaesslich-meines-75-geburtstages-am-7-april-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/norkhosq.net\/?p=36027","title":{"rendered":"Mein Weg nach Armenien &#8211; Eine Erinnerung anl\u00e4sslich meines 75. Geburtstages am 7.<br>April 2022"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-vivid-cyan-blue-color has-text-color wp-block-paragraph\"><strong>Helmut Donat<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das armenische Volk ist eines der \u00e4ltesten christlichen Kulturv\u00f6lker. Bei kaum einem anderen Volk haben sich die Leiden im Laufe seiner Geschichte so geh\u00e4uft. Es ist best\u00e4ndig ein Spielball der Gro\u00dfm\u00e4chte gewesen. Byzantiner und Perser, Araber und T\u00fcrken haben es wechselweise unterjocht und misshandelt. Dennoch ist Armenien nicht untergegangen. Es hat sich seit zwei Jahrtausenden erhalten und ist nach wie vor ein Kulturfaktor &#8211; ein Zeichen einer unverw\u00fcstlichen Lebenskraft, wie wir sie kaum bei einem anderen Volke finden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich habe von Armenien zum ersten Mal etwas als Sch\u00fcler geh\u00f6rt. Ich war 12 oder 13 Jahre alt,<br \/>als mein Lehrer im Geographieunterricht erkl\u00e4rte, dass der Ararat der h\u00f6chste Berg im Kauka-<br \/>sus sei und dort deutsche Soldaten im Zweiten Weltkrieg gek\u00e4mpft h\u00e4tten. Dann sagte er: \u201eEin<br \/>Jude haut zehn Araber \u00fcbers Ohr, aber ein Armenier haut zehn Juden \u00fcbers Ohr.&#8220; Das war alles.<br \/>Kein Wort von der Kultur, Landschaft oder gar von dem V\u00f6lkermord. Der Mantel des Schwei-<br \/>gens, den die kaiserliche Regierung einst \u00fcber das Schicksal des armenischen Volkes ausbrei-<br \/>tete, um den t\u00fcrkischen B\u00fcndnispartner nicht zu belasten, funktionierte also noch lange nach<br \/>dem Zweiten Weltkrieg.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es hat fast zwanzig Jahre gedauert, bis ich wieder etwas \u00fcber Armenien h\u00f6rte. Ich wirkte damals<br \/>an dem von Karl Holl herausgegebenen Manuskript des Bremer Pazifisten Ludwig Quidde \u00fcber<br \/>\u201eDie Geschichte des deutschen Pazifismus w\u00e4hrend des Ersten Weltkrieges&#8220; mit. Zu meinen<br \/>Aufgaben geh\u00f6rte die Erl\u00e4uterung von Sachverhalten, die dem heutigen Leser nicht gel\u00e4ufig<br \/>sind. So sprach zum Beispiel die Generalversammlung der Deutschen Friedensgesellschaft im<br \/>November 1915 in Leipzig \u201eihre Sympathie allen unterdr\u00fcckten und misshandelten V\u00f6lkern<br \/>aus, insbesondere den Armeniern und russischen Juden&#8220;. Mir war nicht klar, um was es ging,<br \/>lediglich die Erinnerung an meinen Geographielehrer stellte sich ein. Also begann ich zu re-<br \/>cherchieren &#8211; und wurde mit schrecklichen Ereignissen konfrontiert. Nicht auf den Schlacht-<br \/>feldern von Verdun, sondern \u201ehinten, fern in der T\u00fcrkei&#8220; war das blutigste Kapitel des Ersten<br \/>Weltkrieges geschrieben worden. In \u00fcberaus grausamer Weise sind 1915\/16 \u00fcber eine Million<br \/>Armenier zu Tode gemartert worden; sie waren Opfer einer planm\u00e4\u00dfigen Ausrottung und sys-<br \/>tematischen Ausmordung. Drei\u00dfig Jahre war ich damals alt, aber weder in der Schule noch<br \/>sonst wo hatte ich jemals etwas \u00fcber den ersten Genozid des 20. Jahrhunderts geh\u00f6rt. Ich emp-<br \/>fand mich irregef\u00fchrt, war emp\u00f6rt, schwor mir, etwas dagegen zu tun, und begann, mich zu<br \/>informieren, st\u00f6berte in Antiquariaten herum, las in alten Zeitungen, fand Dokumentensamm-<br \/>lungen und richtete in meiner Bibliothek eine \u201earmenische Ecke&#8220; ein. Als ich ein paar Jahre<br \/>sp\u00e4ter mit dem Verlegen von B\u00fcchern anfing, geh\u00f6rten dazu von Beginn an Werke, Brosch\u00fcren<br \/>und Schriften \u00fcber Armenien. Ebenso haben viele andere dazu beigetragen, das fortwirkende<br \/>Tabu zu durchbrechen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Seither sind viele Jahre ins Land gegangen, und heute k\u00f6nnen wir sagen, dass die deutsche<br \/>\u00d6ffentlichkeit ein wenig besser \u00fcber das Schicksal Armeniens informiert ist als vor zwanzig<br \/>Jahren. Aber es ist l\u00e4ngst nicht genug. Noch immer gibt es viele, die nicht wissen, welche Ver-<br \/>brechen 1915\/16 begangen worden sind. Noch immer leugnet die offizielle T\u00fcrkei die Untaten<br \/>ihrer Vorfahren. Das ist eine schlimme Sache. Denn solange sich die Regierung der T\u00fcrkei<br \/>sch\u00fctzend vor die T\u00e4ter stellt, identifiziert sie sich mit der Anwendung von Gewalt und der<br \/>Ausrottungsstrategie gegen\u00fcber einer Minderheit. Statt den Opfern ihre W\u00fcrde und Unschuld<br \/>zur\u00fcckzugeben, erkl\u00e4rt man sie weiterhin zu gef\u00e4hrlichen Subjekten &#8211; millionenfach und<br \/>gleichg\u00fcltig, ob Kinder, Frauen, Greise oder Unschuldige davon betroffen waren. Und es ist ein<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">alarmierendes Zeichen, wenn der t\u00fcrkische Regierungschef Erdogan 2010 im Zusammenhang<br \/>mit neuen Resolutionen \u00fcber den V\u00f6lkermord von 1915 damit droht, 100000 Armenier aus der<br \/>T\u00fcrkei auszuweisen, mit anderen Worten: erneut zu vertreiben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und wie hat die deutsche Regierung darauf reagiert? Sie tat, was sie in solchen Situationen<br \/>schon immer getan tat: sie hat zur Ank\u00fcndigung solchen Frevels geschwiegen &#8211; aus R\u00fccksicht-<br \/>nahme auf den t\u00fcrkischen Partner. Zwar hat der Deutsche Bundestag vor einigen Jahren zu den<br \/>Massakern und Gr\u00e4ueltaten von 1915\/16 Stellung bezogen, doch dabei tunlichst vermieden,<br \/>von einem \u201eV\u00f6lkermord&#8220; zu reden. Dabei st\u00fcnde doch gerade uns Deutschen eine solche mo-<br \/>ralische Verpflichtung zu. Zu viele deutsche Regierungen haben geschwiegen, sich herausge-<br \/>redet oder in die B\u00fcsche geschlagen, wenn es darum ging, den Opfern Gerechtigkeit widerfah-<br \/>ren zu lassen und die T\u00e4ter beim Namen zu nennen. Wir wollen das nicht und erwarten von der<br \/>deutschen Regierung, dass sie die T\u00fcrkei zu einer Erkl\u00e4rung auffordert, die den Schutz der<br \/>armenischen Minderheit garantiert &#8211; unabh\u00e4ngig davon, ob in anderen L\u00e4ndern Resolutionen<br \/>verabschiedet werden oder nicht. Es ist nicht akzeptabel, dass die T\u00fcrkei ihre Interpretation von<br \/>Geschehnissen, die mehr als hundert Jahre zur\u00fcck liegen, zum Anlass nimmt, um eine Minder-<br \/>heit in ihrem Land mit Daumenschrauben zu behandeln und Menschen f\u00fcr Dinge bestraft, die<br \/>sich nichts zu Schulden haben kommen lassen. Solche Landknechtsmethoden haben in der Eu-<br \/>rop\u00e4ischen Union nichts zu suchen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Bundesrepublik Deutschland leben etwa 50000 bis 80000 Armenier. Sie sollen wissen,<br \/>dass ich ihnen die Hand reiche, mich neben und vor sie stelle, wenn &#8211; von welcher Seite auch<br \/>immer &#8211; versucht wird, die \u00f6ffentliche Meinung irrezuf\u00fchren und man die an ihrem Volk be-<br \/>gangenen Verbrechen ihren Gro\u00dfv\u00e4tern und Urgro\u00dfv\u00e4tern in die Schuhe schieben will. Und sie<br \/>sollen wissen, dass ich mich nicht in eine Traditionslinie mit jenen Deutschen stellen, die aus<br \/>B\u00fcndnistreue zur T\u00fcrkei die Wahrheit und das Recht preisgegeben und die freie Meinungs\u00e4u-<br \/>\u00dferung unterbunden haben. Ich bin daf\u00fcr von T\u00fcrken in Bremen t\u00e4tlich angegriffen, und meine<br \/>B\u00fccher \u00fcber den V\u00f6lkermord sind vom Tisch gefegt worden. Auch und gerade deshalb werde<br \/>ich nicht nachlassen, daran zu erinnern, was war und nie wieder geschehen darf, und zugleich<br \/>vor Augen f\u00fchren, dass \u201eVergessen, Schweigen und Gleichg\u00fcltigkeit&#8220; &#8211; gestern wie heute und<br \/>wie es Tessa Hofmann einmal deutlich ausgesprochen hat &#8211; \u201eHilfsmittel von Verbrechen&#8220; sind.<br \/>Niemand ist von den heute Lebenden f\u00fcr die Bluttaten von 1915\/16 verantwortlich zu machen.<br \/>Wer sich aber erneut und weiter sch\u00fctzend vor die damalige jungt\u00fcrkische Regierung stellt und<br \/>den V\u00f6lkermord leugnet, muss sich die Frage gefallen lassen, wie er denn heute zur Verletzung<br \/>von Menschenrechten steht, wenn er vor den in der Vergangenheit millionenfach begangenen<br \/>die Augen verschlie\u00dft oder diese nicht wahrhaben will? Die W\u00fcrde des Menschen zu achten,<br \/>gilt ebenso f\u00fcr die Vergangenheit wie f\u00fcr die Gegenwart. Und wer sich in die Niederungen von<br \/>Traditionen begibt, die mit Gewalt, Tod und Ausrottung verbunden gewesen sind, arbeitet jenen<br \/>Kr\u00e4ften in die H\u00e4nde, die es heute wie morgen mit der Achtung des Menschenw\u00fcrde l\u00e4ngst<br \/>nicht so ernst nehmen, wie sie es vorgeben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der bedeutende liberale t\u00fcrkische Politiker Kemal Midhat Bei, einst Chef der liberalen Partei<br \/>und Enkel von Ahmed \u00c7efik Midhat Paschas, des sogenannten \u201eVaters der ottomanischen Kon-<br \/>stitution&#8220; erkl\u00e4rte im Januar 1918 in einem Aufruf zu den blutigen Ereignissen der Jahre 1915<br \/>und 1916: \u201eZur Rechtfertigung aller dieser Verbrechen hat die t\u00fcrkische Regierung mehr als<br \/>eine Brosch\u00fcre voll zynischer Verlogenheit gegen die Armenier ver\u00f6ffentlichen lassen. Denn<br \/>nach all diesem Mord an Frauen und Kindern war es notwendig, alle m\u00f6glichen Anklagen ge-<br \/>gen das ungl\u00fcckliche armenische Volk zu erfinden. Zugegeben, dass es auch unter den Arme-<br \/>niern einige gab, sie sich Vergehen schuldig gemacht haben; dann w\u00e4re es Pflicht der Regierung<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">gewesen, sie ausfindig zu machen und nach den Gesetzen des Landes zu bestrafen. Jedoch we-<br \/>gen einiger weniger Revolution\u00e4re &#8211; wenn es \u00fcberhaupt welche gab &#8211; mehr als eine Million<br \/>friedlicher, sich ihrer vollkommenen Unschuld bewusster Bewohner und Mitb\u00fcrger einfach zu<br \/>ermorden oder zu deportieren, zu pl\u00fcndern und dann abzuschlachten, das ist eine Tat, die mit<br \/>keinen Worten zu bezeichnen ist, und die wir liberalen und wahrhaft patriotischen T\u00fcrken in<br \/>tiefster Seele verdammen, die auch unsere mohammedanische Religion aufs allerenergischste<br \/>verurteilt.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Armenien befindet sich heute in einer schwierigen und ernsten Lage. Ende M\u00e4rz 2022 hat Aser-<br \/>baidschan in der von Armeniern bewohnten Exklave Berg-Karabach das Waffenstillstandsab-<br \/>kommen gebrochen und ist in den Bereich der von Moskau entsandten Friedenstruppen vorge-<br \/>drungen. Bei Drohnenangriffen hat es Tote und Verletzte gegeben. Es steht zu bef\u00fcrchten, dass<br \/>Aserbaidschan die momentane Schw\u00e4che Russlands ausnutzen will und einen gr\u00f6\u00dferen Angriff<br \/>vorbereitet. W\u00e4hrend Frankreich sich zu den Zwischenf\u00e4llen ge\u00e4u\u00dfert hat, schweigt die deut-<br \/>sche Diplomatie und l\u00e4sst die Armenier wieder einmal im Regen stehen. Die deutsche Au\u00dfen-<br \/>ministerin Baerbock hat bislang nichts getan; sie ist zu sehr damit besch\u00e4ftigt, die neuerliche<br \/>Russophobie anzustacheln, und erkl\u00e4rt, Russland \u201eruinieren&#8220; zu wollen. Wie soll da noch Zeit<br \/>bleiben, einem geschundenen Volk, von Deutschland im Ersten Weltkrieg im Stich gelassen,<br \/>beizustehen? Erneut auf sich allein gestellt, d\u00fcrfte Armenien auch damit zu Rande kommen.<br \/>Seine Geschichte, Religion, innere Kraft und sein Vertrauen auf sich selbst werden ihm dabei<br \/>helfen. Und in einem bin ich mir ganz sicher: Niemand wird diesem Volk jemals seinen Stolz<br \/>und seine W\u00fcrde nehmen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Armenien ist kein \u201esteinreiches&#8220;, sondern eher ein an Steinen reiches Land. Als Deutsche helfen<br \/>wir ihm allein schon dadurch, wenn wir uns mit seinem gro\u00dfen Erbe vertraut machen, seiner<br \/>Literatur, Musik, Dichtung und Kultur, seinen Menschen und seinem s\u00fcdl\u00e4ndisch anmutenden<br \/>Temperament, das Alexander Puschkin diesem &#8211; wie er es nannte &#8211; \u201ewunderbaren Volk&#8220; zuge-<br \/>sprochen hat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wo einst Noah mit seiner Arche gestrandet sein und als erster einen Weinberg angelegt haben<br \/>soll, am Ararat, dem heiligen Berg der Armenier, ist das Land heute von Weinreben bedeckt.<br \/>Und trotz aller Unbill, Unterjochung und Misshandlung hat es sich stets seine Heiterkeit be-<br \/>wahrt, die sicher nicht nur im Geist des Weines liegt, der vor allem als Cognac Weltber\u00fchmtheit<br \/>erlangte \u2013 auch wenn Maxim Gorki einmal gesagt haben soll: \u201eEs ist leichter, den Berg Ararat<br \/>zu besteigen, als aus dem \u201eArarat&#8220;-Keller [der Jerewaner Cognac-Fabrik] hinaufzukommen.&#8220;<br \/>Und wie schon f\u00fcr Ossip Mandelstam ist Armenien auch f\u00fcr Andrej Bitow ein Land, das gele-<br \/>sen werden will. Hier hat die Geschichte, schreibt er in seinen \u201eArmenischen Lektionen&#8220;, \u201ekei-<br \/>nen Anfang &#8211; sie ist immer schon dagewesen. Kein Dorf, das nicht in grauer Vorzeit einmal<br \/>Hauptstadt eines alten Staates gewesen w\u00e4re, kein H\u00fcgel, unweit dessen sich nicht eine Ent-<br \/>scheidungsschlacht abgespielt h\u00e4tte, kein Stein, \u00fcber den nicht Blut gestr\u00f6mt w\u00e4re, und kein<br \/>Mensch, den das gleichg\u00fcltig lie\u00dfe.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich habe mich einfangen lassen von der Lebendigkeit und Eigent\u00fcmlichkeit der Geschichte und<br \/>Kultur eines Volkes, das, wie es die armenische Lyrikerin Silwa Kaputikj an einmal verdeutlicht<br \/>hat, \u201ein Jahrhunderte langen Pr\u00fcfungen die Weisheit erworben hat, Ohnmacht in Tapferkeit zu<br \/>wandeln, in der Verzweiflung Kraft zu sch\u00f6pfen und sich aus dem Kreislauf der Ungerechtig-<br \/>keiten zu einer h\u00f6heren Gerechtigkeit aufzuschwingen.&#8220; \u00c4hnlich formulierte es der russische<br \/>Literat Valerij Brjussow. In dem Vorwort zu der von ihm 1916 herausgegebenen \u201ePoesie Ar-<br \/>meniens&#8220; hei\u00dft es: \u201eDurch die d\u00fcsteren Wolken, die schon so oft den Horizont der armenischen<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Geschichte verdunkelt haben, durch drohende und erstickende Finsternis, die schon so oft das<br \/>Leben des armenischen Volkes erstarren lie\u00df, brachen immer wieder &#8211; und sie leuchten auch<br \/>heute &#8211; sieghaft die flammenden Strahlen seiner Poesie hervor.&#8220; So ist es, und so wird es blei-<br \/>ben -jetzt, hier und immerdar.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"http:\/\/www.donat-verlag.de\/buch-kategorie.php?id=13\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">http:\/\/www.donat-verlag.de\/buch-kategorie.php?id=13<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Foto:<a href=\"https:\/\/www.theeuropean.de\/helmut-donat\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.theeuropean.de\/helmut-donat\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Helmut Donat Das armenische Volk ist eines der \u00e4ltesten christlichen Kulturv\u00f6lker. 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