Die internationale Weltgemeinschaft reagiert bisher zu zurück haltend, um dieses Übel entschieden zu beenden.

PRESSEMITTEILUNG

An die Weltöffentlichkeit

Der Genozid und die ethnische Säuberung durch die Terrormiliz “Islamischer Staat” (IS) hält nach ihrem Angriff auf Ninive (Mosul), Shingal (Sincar) und Kobane weiter auf Khabour an.

Am 23. Februar griff die Terrormiliz Islamischer Staat mit Brutalität 32 assyrische Dörfer in der Khabour-Region an. Mehr als 250 Frauen, Kinder und Mädchen wurden verschleppt, dutzende ermordet und mehrere Kirchen sowie Häuser in Brand gesetzt.

Der IS verübt jeden Tag Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Der IS wendet seit drei Jahren alle barbarischen Methoden gegen Christen, Eziden, Alawiten und andersdenkende Sunniten an. Die internationale Weltgemeinschaft reagiert bisher zu zurück haltend, um dieses Übel entschieden zu beenden.

Vor 100 Jahren ist bereits an den Assyrern/Aramäern/ Chaldäern und weitere Völker vom Osmanischen Reich und den regierenden Jungtürken der verlustreichste Völkermord verübt worden.

Gerade die Khabouraner haben 1922 von der modernen neu gegründeten Republik Türkei unter der Führung von Kemal Atatürk in ihrer Heimatregion Hakkari einen weiteren Genozid erlebt. Und auch im Jahre 1933 massakrierten sunnitisch-arabische Stämme unter der Beteiligung der Engländer die christlichen Assyrer in Simele. Die Überlebenden flohen ins Gebiet des Khabour. Heute sind sie erneut Opfer von muslimischer Gewalt durch den IS. Sunnitische Araber beteiligen sich am Völkermord in Syrien im Gebiet des Khabour.

Die Assyrer haben eine über 7.000 jährige Geschichte und haben der Welt die Errungenschaften der Schrift, Zahlensystem, Alphabet weiter gegeben. Ihr Reich gilt als die Wiege der Zivilisation.

Sie werden nun von der faschistisch-barbarischen Terrormiliz “Islamischem Staat” aus ihrer Heimat, vertrieben, massakriert und erleben den Völkermord erneut, was einen Verlust an das Menschheitserbe darstellt.

Die Weltgemeinschaft muss dafür Sorge tragen, dass die Christen, Eziden, Alawiten und andersdenkende Menschen in dieser Region in Sicherheit zusammenleben können.

Wir fordern eine international überwachte Schutzzone für Christen und Eziden und demokratisch-denkenden Muslimen im Irak und Syrien oder zumindest die Möglichkeit dieser Menschen sich selbst verteidigen zu können durch entsprechende Waffenlieferungen an diese Minderheiten.

 

Bochum, 1.3.2015

Kenan Araz – Sprecher des Arbeitskreises AGADEK-

Rat für Armenier, Griechen, Aramäer/Assyrer, Dersimi, Ezidi und Kocgiri - agadekas@gmail.com

 

 

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